Verfasst von: admin | 11. Mai 2018

Abnahme ist erfolgt

Der letzte Schritt der Orgelrenovierung ist erfolgt: Die Abnahme.
Daran nahmen Orgelrevisorin Christiane Klein aus Bodenwerder, ein Mitarbeiter der Orgelbauwerkstatt Hillebrand, unser Organist Marcus Manig, Pastorin Elsa Höffker und zwei Frauen aus dem Kirchenvorstand teil.

Abnahme2Dabei prüfte die Orgelrevisorin die Meyerorgel in musikalischer und technischer Hinsicht. Obwohl sie nun schon unzählige Revisionen „hinter sich hat“, kam sie bei unserer Orgel richtig ins Schwärmen. Die Orgel hat jetzt einen richtig schönen, edlen Klang. Die Register mischen sich sehr gut und die Orgel hat einen guten (historischen) Wind. Die Restauration erfolgte mit sehr wenig Substanzverlust und die Kirchengemeinde kann stolz auf die Finanzierungsleistung sein.
Nach einem Jahr bekommen wir von der Orgelbaufirma eine kostenlose Revision (Durchsicht). Die Orgelrevisiorin berät durch die Orgelprobe den Kirchenvorstand, der letztendlich die Abnahme beschließt.

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Verfasst von: admin | 3. Mai 2018

Was lange währt, wird endlich gut

Liebe Orgelfreunde,
das Warten hat sich gelohnt. Nach einem Jahr Restaurierung können wir unsere Meyer-Orgel von 1860/62 wieder erklingen lassen. Dazu laden wir am
09. Juni 2018 um 18.00 Uhr zu einem festlichen Orgelgottesdienst
in die St. Pankratius-Kirche Odagsen ein. Wir danken allen herzlich, die mit ihrer finanziellen Unterstützung dazu beigetragen haben, dieses aufwändige Projekt durchführen zu können.

OrgelOdagsen2b

Nach dem Gottesdienst haben Sie die Möglichkeit, sich mit dem Orgelbauer der Fa. Hillebrand (Hannover) und dem Organisten auf der Empore über die erfolgreiche Restaurierung zu informieren. Außerdem lädt der Kirchenvorstand zu einem Umtrunk und guten Gesprächen ein. Weitere Konzerte und Aktionen rund um die Meyer-Orgel sind geplant. Sie werden rechtzeitig im Gemeindenbrief, in der örtlichen Tagespresse sowie in diesem Blog bekanntgegeben.

Verfasst von: admin | 13. März 2018

Die Orgel füllt sich

Langsam aber sicher füllt sich die Orgel wieder mit Pfeifen. Nach und nach, Reihe für Reihe werden die Metallpfeifen eingebaut, intoniert und gestimmt. Bei bei 797 Pfeifen dauert das natürlich seine Zeit. Ob die Orgel zu Ostern schon völlig spielbereit ist, kann noch nicht abschließend gesagt werden.

Pfeifenwald2

Prospektfeld2

Auch die neue LED-Beleuchtung am Spieltisch funktioniert. Ein Zeichen, dass die Orgel schon ihren Wind atmet. Die jetzt viel gleichmäßigere Beleuchtung ist gleichzeitig Hinweis dafür, dass die Orgel noch an ist – der Motor ist mit dem Tastatur- und Pedallicht gekoppelt.

NeueBeleucht2

 

Verfasst von: admin | 10. März 2018

Fortschritt im Orgelaufbau

In der nächsten Woche ist der technisch/mechanische Aufbau der Orgel abgeschlossen. Dann kann das Einpassen der Pfeifen beginnen. Die sichtbaren Prospektpfeifen werden aber nochmal mit in die Werkstatt genommen und foliert (mit Silberfolie überzogen).
Die Intonation und Stimmung der Pfeifen wird registerweise erfolgen.

Federbiegen2

Das Anpassen/Einstellen der Ventilfedern
Verfasst von: admin | 11. Februar 2018

Wiedereinbau ab KW 7

Die Restauration der Meyer-Orgel ist auf der Zielgeraden. Nach nunmehr 47 Wochen in der Orgelbauwerkstatt Hillebrand wird sie ab Montag wieder in die St. Pankratius-Kirche Odagsen eingebaut.

Eine Abordnung des Kirchenvorstandes war mit Kirchenmusiker Marcus Manig in Altwarmbüchen, wo Firmenchef Martin Hillebrand die restaurierten Orgelteile vorstellte und die Reparaturen ausführlich – mit Hintergrundinformationen gespickt – erklärte.
Die Odagser Holzpfeifen ließen sich in der Werkstatt ganz leicht erkennen: alles was dunkel war, gehört zur Odagser Orgel.

Sämtliche Holzteile wurden begast um den vorhandenen Holzwürmern den Garaus zu machen. Löcher wurden zugespachtelt, damit der Orgelwind dort bläst, wo er hin soll.

Auch an den Metallpfeifen wurden Reparaturen vorgenommen, etwa durch Bleifraß geschädigte Pfeifenfüße ersetzt oder Pfeifenlängen angepasst. Außerdem wurde auf den Innenseiten der Pfeifen eine Schutzschicht aufgetragen.

GroßePfeifen

Die Manualtasten sind komplett neu geworden, jedoch sind die weißen Obertastenauflagen (4mm dick, eine Besonderheit im Orgelbau von Meyer) erhalten geblieben.

Auch die über die vielen Jahrzehnte ausgetretenen Pedaltasten werden noch überarbeitet, damit der Organist nicht aus Versehen zwei Tasten auf einmal erwischt.

Pedaltasten

Das Herzstück der Orgel – die Windladen – erfuhren besondere Behandlung: hier wurden die Ventile und damit zusammenhängenden Metallverbindungen und Belederungen komplett erneuert. Die Ventile wurden viel schmaler gemacht, was eine leichtere Spielweise zur Folge hat. Die Registerschleifen und Schleifengänge wurden überarbeitet, damit es beim Ziehen der Register nicht klemmt. Die Windladen bekamen Dehnungsfugen aus Leder, um dem Reißen des Holzes vorzubeugen.

(Fotos: Stephan Piontek)

Verfasst von: admin | 7. Mai 2017

Weitere Fotos vom Orgelausbau

Links: gestapelte Holzpfeifen des Pedalwerkes. Rechts: Details des Pfeifenmundes und Pfeifenfußes

Links: Holzpfeifen mit Tonbezeichnungen und Intonationsblechen. Rechts: Schleifengänge oberhalb der Windladen.

Links: Die Pfeifen werden ordentlich geordnet und verpackt. Rechts: das ausgebaute Pedal von unten mit Tastenfedern.

Links: Holzwurmbefall an den Tastenverlängerungen. Rechts: Das „Heiligtum“ der Orgel von innen: die Windlade. Ventile, Ventilfedern und Abstraktendurchführungen.

Links: Wellenbrett mit Wellen und Hebelärmchen. Rechts: Nahaufnahme Hebelärmchen.

Links: Mechanik der Registerzüge. Rechts: Nummerierung der Registermechanik.

Verfasst von: admin | 15. März 2017

Restaurierung startet!

Jetzt ist es soweit. Heute und morgen baut die Fa. Gebrüder Hillebrand aus Isernhagen das Innenleben der Orgel aus.
Es beginnt mit einer Vermessung der Orgel. Wie ist der Winddruck, der Tastendruck, Windverbrauch… Quasi wird der Ist-Zustand festgehalten.
Daran schließt sich der Ausbau der Prospektpfeifen an.

Prospektpfeifen_ausgebaut2

Die großen Prospektpfeifen werden stehend in die Werkstatt transportiert, da sich das weiche Bleimaterial im Liegen evtl. verformen würde. Die Windzufuhr wird abgeklemmt, die Pfeifen werden ausgebaut.

Traktur, Spieltisch und Windladen schließen sich an. Zu guter Letzt steht nur noch das leere Orgelgehäuse da.
Die Firma Gebr. Hillebrand hat uns eine Kleinorgel mit vier Registern in den Altarraum gestellt, damit wir in der Zeit der Restauration (ca. 1/2 Jahr) nicht ganz ohne Instrument sind.

Kleinorgel_Leihe2

Verfasst von: admin | 28. Januar 2016

Weitere Zuwendung

Die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft fördert die Orgelsanierung mit 5.000 €.

Herzlichen Dank!

cgLandschaft

http://cg.landschaften.de/

Verfasst von: admin | 30. September 2015

Orgelkonzert #6

Herzliche Einladung zum nächsten Orgelkonzert. Eventuell ist es das letzte, bevor die Orgel renoviert und
auseinandergebaut wird. Also lassen Sie sich das nicht entgehen:

Plakat6Orgelkonzert_web

Verfasst von: admin | 29. September 2015

Volksbank eG Einbeck fördert die Orgelrenovierung

Volksbank eG in Einbeckcdr

 

Logo_VR-Stiftung

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